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Diagnosemethoden

Freie Radikale

Freie Radikale sind Atome oder Moleküle, die ein oder mehrere ungepaarte (also freie) Elektronen besitzen. Ein ungepaartes oder auch "einsames" Elektron belegt dabei ein Orbital allein. Aufgrund dieser chemischen Struktur sind freie Radikale besonders reaktionsfähig.

Die freien Radikale schädigen Zellstrukturen, u. A. Zellmembranen und spielen eine entscheidende Rolle in der Entstehung von Atherosklerose. Glücklicherweise besitzt der menschliche Organismus ein "Redox-System" und kann durch unterschiedliche Mechanismen über so genannte "Antioxidantien" die freien Radikale"entgiften". Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse, Salat und Obst stellt sicher, dass sich die schädlichen Auswirkungen der freien Radikale in Grenzen halten. Da Zigarettenrauch eine starke - nahezu explosionsartige - Vermehrung der freien Radikale zur Folge hat, ist es wichtig den Zigarettenkonsum möglichst ein zu schränken.

Weiters sollte man auch bedenken, dass es freie Radikale sind, die - in unserem Organismus permanent entstehende - Krebszellen bekämpfen. Man darf freie Radikale also nicht ausschließlich als "Feindbild" betrachten!

Die Bestimmung der freien Radikale und des antioxidativen Potentials aus einem Tropfen Blut eines Menschen, kann bei vielen Krankheiten als wichtiges Hilfsmittel in der Diagnose genutzt werden.