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Diagnosemethoden

Dunkelfeldmikroskopie

Grundprinzipien:
Laboruntersuchungen zeigen uns - unabhängig vom technischen Aufwand - "nur" die chemische Zusammensetzung des Blutes. Diese Daten sind natürlich für eine fundierte Diagnose sehr wichtig, aber dennoch nicht alles. Denn schließlich ist der Mensch keine Maschine.

Mit der Dunkelfeldmikroskopie haben wir - im Gegensatz zur klassischen Laboruntersuchung - eine ganzheitliche Blutuntersuchung. Sie gibt Aufschluss über das "innere Milieu" und die Funktionsfähigkeit der Blutzellen. Bei der Dunkelfeldmikroskopie können Belastungen, die zu chronischen Entzündungen führen könnten, im "lebenden" Blut sichtbar gemacht werden. Im Unterschied zur klassischen Blutuntersuchung betrachtet die Dunkelfeld-Blutuntersuchung (Dunkelfeldmikroskopie) das Blut in seiner ganzen Vitalität.

Der Anstoß zu dieser Untersuchungsmethode kam von Prof. Günther Enderlein auf dessen Forschungsarbeiten die Dunkelfeldmikroskopie beruht. Da bei der Dunkelfeldmikroskopie die Qualität der Blutbestandteile sowie ihre Funktionsfähigkeit gut sichtbar werden, konnte Prof. Günther Enderlein Störungen und Tendenzen zu bestimmten Krankheiten bereits vor deren Entstehung erkennen.

Praxis:
Die Dunkelfeldmikroskopie ist für die Patienten unkompliziert: Ein wenig Blut aus der Fingerkuppe wird im Mikroskop nach bestimmten Kriterien untersucht. Der behandelnde Arzt sieht sofort Informationen über den "Säure-Basen" Haushalt und die Eiweißkonsistenz im gesamten Organismus. Aber auch Belastungen von Leber- Niere- oder Darm sind für den Fachmann schnell erkennbar. Besonders bemerkenswert ist auch die Möglichkeit, den Zustand des Immunsystems in kurzer Zeit beurteilen zu können.

12 und 24 Stunden nach der Blutabnahme wird die Probe nochmals untersucht. Dadurch lassen sich Veränderungen gut erkennen, Rückschlüsse auf den Patienten sind mit einer hohen Präzision möglich. Da auch die eventuelle Entwicklung von bakteriellen Valenzen beobachtet wird, ist die Dunkelfelduntersuchung zu einem sehr wertvollen Diagnoseinstrument geworden.
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