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Behandlungsmethoden Moxibustion Moxibustion ist die Behandlung von Akupunkturpunkten (Tsubos) oder auch ganzen Körperbereichen mit Wärme. Sie bildet einen wesentlichen Bestandteil der Traditionellen Fernöstlichen Medizin und Philosophie in der Behandlung von Erkrankungen mit Yin-(Kälte-)Charakter. Bei der Moxibustion werden Heilkräuter auf bzw. über Akupunkturpunkten abgebrannt. Dadurch wird über die Hitzeeinwirkung auf die Akupunkturpunkte das Meridiansystem stimuliert und die körpereigenen Energien wieder zum Fließen gebracht. Der Begriff Moxibustion ist von dem japanischen Wort Mogusa (latinisiert Moxa) für ? Beifuß " und lateinisch burere, was soviel wie ?brennen" bedeutet abgeleitet. Beifuß (Artemisia vulgaris L.) ist eine Heil- und Gewürzpflanze deren getrocknete, gereinigte Blätter für die Behandlung verbrannt werden. In Europa war die Moxibustion bereits im 17. Jahrhundert bekannt, die Methode geriet Ende des 18. Jahrhunderts aber wieder in Vergessenheit. Unterschiedliche Formen der Anwendung
Wirkung Das Moxakraut enthält unter anderem ätherische Öle (u. A. Cineol und Thujaöl ), Cholin , Harze und Tannin . Nach der Lehre der TCM (Traditionelle chinesische Medizin) wirkt Moxa nach dem gleichen Prinzip wie die Akupunktur. Sie regt den Energiefluss an und wirkt gegen so genannte "kalte" Zustände. Eine von europäischen Ärzten aufgestellte Theorie besagt, dass die Hitze die Nervenenden in der Haut stimuliert. Dadurch werden die Hirnanhangsdrüse und die Nebennieren angeregt Hormone auszuschütten. Die Wärme wirkt außerdem durchblutungsfördernd und regt den Stoffwechsel an. Auch die Aktivierung des körpereigenen Immunsystems durch Wärmereize wird von westlichen Medizinern angenommen. Indikationen und Kontraindikationen: |
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